Kommentare: 2
  • #2

    Christina Hage (Samstag, 20 August 2016 23:03)

    Ja, was läßt sich an einer Stelle wie dieser über Henning und „Donna“ sagen?
    Keine Frage: Beide großartig!
    Aber beginnen wir etwas weiter vorn, nämlich an jenem Tag, als ich sie kennenlernte, zuerst Henning, dann „Donna“.
    Eigentlich müssen wir noch ein paar Schritte zurück gehen – in die 70er Jahre. Ich spielte damals meine ersten Stücke auf der Gitarre – Henning auch; aber zu dieser Zeit kannten wir uns noch längst nicht. Was wir beide als „Kinder der Flower-Power-Zeit“ aber kannten und liebten, war die Musik, die das Leben als Ganzes und in all seinen Facetten berührte, die alles verändern sollte – uns mit ihr und die Welt durch sie.
    Donovans Version der jiddischen Klage „Donna, Donna“ war eines der ersten Lieder, die ich als Teenager spielen konnte. Für Henning war es das erste, aber auch das wußte ich damals noch nicht, denn – wie gesagt – wir kannten uns gar nicht.
    Jahre später traf mich der Klang eines virtuos gespielten 5-String-Banjos wie ein Blitz, und ich stellte meine weiche, sanfte „Nylonbespannte“ in die Sammelecke. Das Helle, Quirlige des Banjos hatte mich gepackt und begeistert mich nach wie vor; aber für den Hausgebrauch, allein zur Gesangsbegleitung wird es manchmal etwas – wie sagt man´s? – „eintönig“. Was also tun?
    Okay, wer die Vorteile von Auto und Motorrad will, fährt Trike – so ist es doch, oder? Und wer den Sound des Banjos und die Möglichkeiten der Gitarre ... usw., der macht es ebenso. Und überhört geflissentlich – ebenso wie die Triker – das „Blasphemie“-Geschrei aus beiden Lagern.
    Das wäre also geklärt. Nun der Plan: Ein Guitarbanjo sollte her! Längere Recherche im Umfeld und im Internet war alles andere als fruchtbar.... – Bis ich auf die Banjomanufaktur und Hennings Seite stieß. Endlich feine, germanhandmade Banjos – und darunter ein Guitarbanjo namens „Donna“.

    Ein paar kurze Fragen per Telefon, denke ich zunächst, aber es wird ein fast abendfüllendes Gespräch, zunächst einfach freundlich und bald auch sehr persönlich und zugewandt; getragen von den vielseitigsten Informationen zum handwerklichen und musikalischen Werden der Exponate, umrahmt von feinsinnigen Geschichten und Anekdoten, die Henning sprühend und spritzig zu erzählen weiß. Und jetzt erfahre ich auch – was Ihr ja schon wißt – daß „Donna, Donna“ Hennings erstes Lied war, das er spielen konnte, und daß sein Guitarbanjo „Donna“ nicht nur den Namen quasi als Hommage an diese luftig-blumige Anfangs- und Aufbruchszeit erhalten hat, sondern zusätzlich auch noch eine Blumenranke als Intarsienarbeit auf dem Armrest.
    „Donna“ ist exakt, was ich suche; das stellt sich rasch heraus. Aber das Motto „schnelle Entscheidung, schneller Kauf“ gehört nicht zu Hennings Philosophie. Er setzt auf intensive Beratung und nachhaltige Zufriedenheit. Also wird das Gespräch zunächst unterbrochen und erst nach einer Hörprobe bei Youtube wieder aufgenommen. Dann eine Reihe weiterer Fragen und Informationen, immer unter der Prämisse „Was willst Du? Was brauchst Du? Was ist das Richtige für Dich?“
    Kaum halte ich „Donna“ am übernächsten Tag im Arm, fragt Henning noch einmal an, ob mit Transport und Lieferung alles in Ordnung und sonst alles zur Zufriedenheit sei. – „Ja, ja und ja!“ kann ich nur antworten und bin geradezu überwältigt von der Sorge, die er sich sowohl um mich als Kundin macht, als auch darum, daß auch dieses seiner „Kinder“ – wie er selbst seine Instrumente nennt – in gute Hände gelangt.
    Henning entläßt mich mit der Aussicht, zeitlebens für seine „Kinder“ und eventuelle Probleme mit ihnen ansprechbar zu sein. Und wie ernst es ihm mit allem, was er sagt, auch tatsächlich ist, zeigt sich bald, als er sofort tätige Hilfe anbietet, nachdem ich wegen einer Erkrankung Probleme in der Feinmotorik der rechten Hand bekomme.

    Ich danke Dir, Henning, für all Dein Interesse, für all Deine Mühe, für Rat und Tat und natürlich für dieses wunderbare Instrument.
    Christina Hage, Hamburg.


  • #1

    Don New (Dienstag, 24 Mai 2016 09:05)

    Hi Henning,
    Beautiful website, banjos, and shop. My hat's off to you Henning.
    Also enjoyed reading about you, and your love of Banjos, and the Banjo sound.

    I've also loved the banjo sound from the first time I heard one, although I can't remember when it was.
    I'm lucky to live in a Bluegrass area, the foothills of the Ozark Mountains, and love to attend Bluegrass Festivals whenever I can.
    I started out about 12 years ago trying to learn how to play the banjo, but found out my age, and stiffness in my fingers, was going to prevent me from ever becoming a great banjo player, but I found out I was better at working on them, than playing them, although I love what I have learned to play.
    That's what lead me to the building of the banjo bridges, after I made one from a design of Banjohangout members xnavyguy, and rollplayer, and loved the sound of it. They encouraged me to build them for customers, as they had no desire to, and the rest is history.

    I have made so many good friends, like you, all over the world, and love to get the good feedback from new customers, which makes me want to make better, and better bridges.

    Many thanks for mentioning me as the maker of the bridges on your banjos.

    Don

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